Team Insights migosens Markus Zechel

Wer sind eigentlich die Gesichter hinter migosens? Wer arbeitet in welchem Tätigkeitsbereich? Unsere Kolleginnen und Kollegen melden sich zu Wort und berichten über ihren Weg zur migosens, geben einen Einblick in ihre Aufgaben, was ihnen an migosens besonders gefällt und verraten, wie sie privat ticken. Als nächsten möchten wir gerne unseren Kollegen Markus Zechel vorstellen.

Lieber Markus, seit wann bist Du bei der migosens?
Im nächsten Sommer werden es zehn Jahre sein.

Was hat Dich bewegt zur migosens zu wechseln?
Ich habe ja ab 2004 als selbstständiger Berater für Datenschutz und Informationssicherheit meinen Lebensunterhalt verdient. Seitdem kenne ich Heiko auch schon. Wir haben immer mal wieder gemeinsame Projekte gestartet. Irgendwann so um 2009 – 2010 wurde unserer Zusammenarbeit dann immer intensiver und ich war es dann leid immer Rechnungen an die migosens zu stellen. Und Heiko und ich hatten auch eine gemeinsame Vision, wie wir die migosens weiter entwickeln wollten.

Was machst Du bei migosens? / Was sind Deine Aufgaben?
Ich bin in erster Linie Berater für Datenschutz. Bei einem großen Teil unserer Mandate bin ich als externer Datenschutzbeauftragter bestellt. Da, wo ich nicht selber als Berater tätig bin, unterstütze ich die Kolleginnen und Kollegen und stehe mit Rat und Tat zur Seite. Ich freue mich auch immer, in Datenschutz-Projekten unterstützen zu können. Für den TÜV Rheinland auditiere ich gelegentlich Unternehmen nach ISO 27001 und IT-Sicherheitskatalog entweder als Lead-Auditor oder in einem Team als Auditor.

Was sind Deine Hobbies? Was kannst Du daraus in Dein Berufsleben mitnehmen?
Ich habe im Frühjahr wieder mit dem Ausdauersport angefangen. Also hauptsächlich Fahrrad fahren und laufen. Das ist ein guter Ausgleich zu den eher sitzenden Tätigkeiten in unserem Beruf. Außerdem hilft es den Kopf frei zu machen. Gerade bei langen Ausfahrten oder Läufen kriegt man auch immer mal wieder einen neuen Impuls oder eine neue Idee. Und langsam muss ich ja auch auf meine Gesundheit achten.

Langschläfer oder Frühaufsteher?
Das ist ziemlich eindeutig. Frühaufsteher! Ich liebe die Zeit am Morgen, wenn noch alles still ist. Tatsächlich stehe ich auch am Wochenende gerne früh auf. In der Woche kann ich auch schon mal um 05.00 Uhr am Schreibtisch sitzen. Dafür bin ich dann aber auch abends früh müde.

Tee oder Kaffee?
Ich bin vor einiger Zeit auf Tee umgestiegen. Aber ich bin da nicht eindeutig festgelegt. Eine gute Tasse Kaffee aus einer guten Bohne, da kann ich dann auch nicht „Nein“ sagen.

Ohne was kannst Du nicht leben?
Ich kann mir nicht vorstellen auf Dauer ohne meine Familie zu leben. Mein Sohn wird im November sechs Jahre alt und ich freue mich, ihm beim Aufwachsen zuzusehen und ihn gemeinsam mit meiner Frau zu unterstützen. Puh, das klang jetzt aber ziemlich cheesy, oder? Aber tatsächlich; ich mache gerne auch einmal im Jahr einen Urlaub alleine: mit Kanu in Schweden, mit Rucksack in Norwegen oder wie in diesem Jahr einfach mal eine Woche Brocken im Harz. Aber ich freue mich dann immer sehr, wenn ich wieder nach Hause komme und die ganze Bande wieder vereint ist.

Was kochst/ isst Du am liebsten?
Früher habe ich öfter und gerne gekocht. Heute habe ich mich mehr aufs Essen verlegt. Für mich muss es nicht Novelle Cuisine oder sowas sein. Was immer geht sind Pommes rot / weiß. Als Vegetarier aber immer ohne Currywurst. Gibt es allerdings eine vegetarische (V)Wurst, dann bin ich auch dabei.

Wie tankst Du Energie?
Wie schon erwähnt kann ich bei Fahrrad fahren oder beim Laufen abschalten. Wenn das nicht hilft, dann gehe ich auch gerne mit den Hunden raus. Mit einem Jack-Russel-Terrier und einem Border-Collie kann das aber auch schon mal stressig werden.
Ich meditiere täglich. Das hilft auch zur Ruhe zu kommen und neue Energie aufzuladen.

Was war Dein bisher bester Urlaub?
Ich glaube, dass ist bis jetzt die schwierigste Frage. Ich liebe es zu reisen. Schon bevor wir uns vor einigen Jahren ein Wohnmobil zugelegt haben, war ich viel unterwegs. Eine Rangfolge festzulegen ist echt schwer. Zu den Top-Drei gehören vermutlich die dreiwöchige Kanu-Tour im Norden von Alaska, die Offroad-Tour in Namibia und die Nordkap-Reise mit meiner Frau (mit PKW und Bodenzelt Anfang Mai 2012). Direkt danach kommen aber die anderen Reisen. Vermutlich würde die Reihenfolge morgen aber auch schon wieder ganz anders aussehen.

Welchen Ort möchtest Du unbedingt noch sehen? Gibt es etwas, das Du unbedingt noch ausprobieren, lernen oder erleben möchtest?
Ich bin ziemlich zufrieden. Ich hatte das Glück viel „rumgekommen“ zu sein. Daher gibt es bei mir kein: „Ich würde gerne mal nach…“ Ich würde allerdings gerne mal einen langen Urlaub machen. So zwei bis drei oder vielleicht vier Monate. Solange reisen, bis man sich wieder aufs Arbeiten freut. Gerne wieder zum Nordkap, aber diesmal mit dem Wohnmobil.

Welche 3 Wörter beschreiben Dich am besten?
Oh, ich hatte befürchtet, dass noch eine schwierigere Frage kommt. Mh, freiheitsliebend und wenn ich mich mit dem Ziel identifizieren kann, dann bin ich sehr zielstrebig.
Und ich denke man könnte mich als integer bezeichnen. Zumindest tut meine Frau das.

Was gefällt Dir bei migosens am besten?
Das ist wieder einfach. Ich habe ja das große Glück, dass ich mir den Bereich Datenschutz 2004 als Betätigungsfeld selber ausgesucht habe. Ich liebe die Auseinandersetzung mit den Vorgaben der Datenschutzgesetze und den Anforderungen der Kunden bei der Umsetzung. Ich kann mich sehr dafür begeistern in Urteilen zu stöbern und in Kommentaren zu Datenschutz nach den „richtigen“ Fundstellen zu suchen.
Was dabei das Tollste ist, dass ich das bei der migosens mit Menschen gemeinsam machen kann, die ich mag.
Natürlich haben wir auch gelegentlich fachliche Meinungsverschiedenheiten, die wir auch hart diskutieren. Aber ich kann die Dispute bei migosens immer auf einem sehr hohen Niveau führen und es wird nie persönlich.

Kannst Du ein Projekt bei der migosens beschreiben, das Dich besonders herausgefordert hat oder Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Da sind in den letzten fast zehn Jahren einige Projekte zusammengekommen. In den ersten Jahren hatten wir das Glück für zwei Telekommunikationsunternehmen viel im Bereich der Dienstleisteraudits zu machen. Das war für mich persönlich super. Ich bin von Natur aus sehr neugierig. Im Rahmen der Audits hatte ich Gelegenheit bei dem einen oder anderen Callcenter einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die technischen und organisatorischen Maßnahmen zu untersuchen.
Das Projekt, das mich am meisten herausgefordert hat war ein Projekt, bei dem die IT-Infrastruktur und die auf den Systemen gespeicherten Daten von zwei TK-Unternehmen in ein System zusammengeführt worden sind. Ich durfte dabei unterstützen, dass sichergestellt ist, dass die Daten im Anschluss an die Migration immer noch nach Gesellschaften getrennt verarbeitet werden können; also dass die klassische Mandantentrennung gewährleistet ist. Dabei konnte ich die Systeme und die Datenflüsse im Unternehmen sehr gut kennenlernen. Ich war in dem Projekt 18 Monate eingesetzt und das zum Teil an fünf Tagen die Woche. Daneben meine Mandate zu betreuen war eine echte Herausforderung. Aber es hat riesig viel Spaß gemacht Teil eines solchen Projektes zu sein.
Und natürlich ist der Aufbau der migosens das spannendste Projekt von allen.

Vielen Dank, dass wir Dich ein bisschen näher kennenlernen durften, Markus!

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